WEG Verwaltung

WEG Verwaltung walther immobilienwalther immobilien bietet nach § 21 WEG und § 27 WEG folgende Verwaltungsdienstleistungen an:

  • Aufstellung und Durchsetzung einer Hausordnung
  • Ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums
  • Versicherung des Gemeinschaftseigentums
  • Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage
  • Aufstellung eines Wirtschaftsplans und einer Jahresabrechnung
  • Durchführung der Eigentümerversammlungen
  • Führung der Beschlusssammlung
  • Regelung des Zahlungsverkehrs der Eigentümergemeinschaft

Die wichtigsten Fragen zum Wohnungseigentum:

Wie kann Wohnungseigentum begründet werden?
Durch natürliche und juristische Personen.

Welche Voraussetzungen zur Begründung von WEG müssen erfüllt sein?
Es müssen ein Aufteilungsplan und eine Abgeschlossenheitsbescheinigung vorliegen, damit eine Teilungserklärung/Einräumungsvertrag erstellt werden kann.

Wann muss eine Eigentümerversammlung durchgeführt werden?
Mindestens einmal jährlich oder wenn mehr als 25% der Eigentümer dieses fordern.

Wann ist eine Versammlung beschlussfähig?
Wenn mehr als 50% der Miteigentumsanteile (MEA) vertreten sind.

Wie kann man Beschlüsse anfechten?
Innerhalb eines Monats muss die Anfechtung dem Verwalter gegenüber erklärt werden und innerhalb von 2 Monaten ab Beschluss ist die Anfechtung zu begründen.

Wie kann ein Verwalter bestellt werden?
Durch Mehrheitsbeschluss auf der Eigentümerversammlung oder aufgrund eines richterlichen Beschlusses im Falle der Zwangsverwaltung. Das geschieht auf Grundlage einer entsprechenden Festlegung in der Gemeinschaftsordnung (Bestandteil der Teilungserklärung) bei Begründung einer WEG.

Für welchen Zeitraum kann ein Verwalter bestellt werden?
3 Jahre bei erstmaliger Bestellung nach Begründung, ansonsten 5 Jahre (§ 26 WEG).

Was ist Sondereigentum?
Sondereigentum sind Wohnungen und sonstige Räume, die in der Teilungserklärung bzw. im Einräumungsvertrag zur alleinigen Nutzung eines Eigentümers bestimmt sind.
Sondereigentumsfähig sind grundsätzlich nur abgeschlossen Räume. Unter Sondereigentum wird Wohnungseigentum und Teileigentum verstanden. Zum Sondereigentum gehören beispielsweise nicht tragende Wände, Einbauküchen, Türen innerhalb der Wohnung, Sanitäranlagen, Räume in der Wohnung. Wem Sondereigentum gehört, der besitzt zugleich Anteile am Gemeinschaftseigentum, sogenannte Miteigentumsanteile (MEA).

Was gehört zum Gemeinschaftseigentum (GE)?
Zwingend zum GE gehören:

  • Grundstück
  • Gebäudeteile für Bestand und Sicherheit des Bauwerks (tragende Wände auch innerhalb des Sondereigentums)
  • Fenster
  • Dach
  • Hauseingangstür
  • Treppenhaus
  • Fassade
  • Fahrradkeller
  • Aufzug

Was sind Sondernutzungsrechte?
Sie erlauben dem Inhaber der Sondernutzungsrechte alleinige Nutzung eines bestimmten Teils am Gemeinschaftseigentum (z.B. PKW-Stellplätze, Garten etc.).

Quelle: Fortbildungsträger DUT