Müllgebühren in Deutschland

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322.- € muss ein Haushalt im Jahr in Berlin für die Beseitigung von Sperr-, Bio- und Restmüll sowie Altpapier ausgeben, laut dem Forschungsunternehmen IW Consult. Damit steht Berlin auf Platz 68 der 100 größten deutschen Städte. Am teuersten ist es in Leverkusen mit 772.- €, am günstigsten fallen die Müllgebühren in Flensburg mit 123.- € aus.

Die Gebühren haben somit einen Einfluss darauf, wie teuer das Wohnen in Deutschland zukünftig sein wird. In der Studie wurde von einem Musterhaushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern ausgegangen mit einem Müllbedarf von 60 Litern pro Woche. In Berlin besteht allerdings die Mehrheit der Haushalte aus einer und zwei Personen. Der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen taxiert, bei seinem jährlichen Vergleich, den Preis pro Kubikmeter Müll in Berlin 2018 auf 27,94 €.

Das zeigt, dass durch Transparenz in der Preisgestaltung Städte und Gemeinden mehr Flexibilität und somit günstigere Gebühren im Wettbewerb der Dienstleistungen erreichen können, die eine positive Wirkung auf zukünftige Wohnkosten haben würde. Haushalte könnten durch konsequente Mülltrennung ebenfalls einen Beitrag zur Kostenreduktion bei der Müllbeseitigung leisten.

Quelle: Berliner Morgenpost

  3. Oktober 2019
  Kategorie: Kosten/Finanzierung