Immobilienblase

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Die Schweizer Investmentbank UBS hat kürzlich einen globalen Immobilienblasen-Index vorgestellt. Nirgends ist die Gefahr einer Immobilienblase im globalen Vergleich höher als in München. In Frankfurt am Main sind die Preise ebenfalls sehr schnell gestiegen. UBS hat weltweit 24 Städte verglichen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Finanz- und Geschäftszentren, weshalb Berlin nicht aufgeführt ist. In Berlin sind erst in den vergangenen Jahren Investoren auf dem Immobilienmarkt tätig geworden.

  • Die Preissteigerungen sind als Folge der niedrigen Zinsen zu sehen. In Frankfurt wird der Preisanstieg auch mit dem Zuzug der Finanzfirmen, wegen des drohenden Brexit, begründet.
  • Die UBS untersucht bei ihrer Studie, wie stark sich Mieten und Einkommen von den Immobilienpreisen entkoppeln. In Berlin-Charlottenburg, das nicht Gegenstand der Untersuchungen war, müssen inzwischen jedoch mindestens 11 und mehr Jahresgehälter für eine ETW aufgewendet werden.
  • Ein weiterer Indikator der Studie der UBS waren die Entwicklung der Kreditvergabe und die Bautätigkeit in einer Metropole.
  • Zuletzt werden die Preise in den Städten mit den durchschnittlichen Preisen eines jeweiligen Landes verglichen.
  • Die Studie hat festgestellt, dass in den sogenannten A und B Städten/Märkten eine wirtschaftlich sinnvolle Investition nur noch schwer möglich ist. In den A Städten sind die Renditen mittlerweile deutlich unter 3% gefallen. Investoren wandern deshalb ins Umland der Metropolen aus, was dort mittelfristig ebenfalls zu steigenden Preisen führt.
  • In C Städten, wie z. B. Chemnitz, bietet Walther Immobilien noch Immobilien an, die eine Rendite von 3-4% ermöglichen.

Die Preissteigerung auf dem Immobilienmarkt in Deutschland könnte durch die drohende Rezession gestoppt werden. Dies ist zunächst daran erkennbar, wenn Preise für Gewerbeimmobilien allmählich fallen. Aber durch die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB bleibt die Nachfrage für 2019 und 2020 von privaten und institutionellen Anlegern ungebremst hoch und somit werden die Preise weiter steigen.

Quelle: Die Welt

  11. Oktober 2019
  Kategorie: Kosten/Finanzierung