Bodenwert

Einflussgrößen für den Bodenwert sind:

1. Bebauungsplan

Dieser regelt, was gebaut werden darf und was nicht. Als Faustregel für den Wert des Bodens gilt: je mehr Wohnfläche, desto höher der Bodenwert

2. Ausrichtung des Grundstücks

Liegt das Grundstück im Schatten, ist das wertmindernd. Ist ein Ausblick und eine großzügige Aufteilung auf dem Grundstück möglich, wirkt sich das wertsteigernd aus.

3. Eigenschaften des Geländes

Ist der Boden ebenerdig, tragfähig und baureif wirkt sich das positiv auf den Wert des Bodens aus. Hanglage oder Altlasten im Boden (Altlastenkataster) senken den Wert.

4. Erschlossenheit eines Grundstücks

Bevor sie bauen können, also einen Baugenehmigungsantrag stellen, muss klar sein, dass das Grundstück an Wasser- und Abwasserversorgung, Strom- und Straßennetz angebunden worden ist. Genaues regelt das Baugesetzbuch (BG).

  27. November 2019
  Kategorie: Bewertung